Die Wahrheit über Diäten: Warum manche besser vermieden werden sollten
- Michael Christian Meyer
- 28. Nov. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 5. Dez. 2025
Diäten sind überall – Bücher, Social Media, Challenges, Apps. Doch viele Versprechen halten nicht das, was sie behaupten. Manche Diäten können sogar deiner Gesundheit schaden oder langfristig zu einem höheren Körperfettanteil führen. In diesem Artikel erfährst du, warum bestimmte Diäten problematisch sind und wie du stattdessen wirklich nachhaltig abnimmst.

Foto: Karolina Grabowska
Die Gefahren bestimmter Diäten
Extrem kalorienreduzierte Diäten – warum sie deinen Stoffwechsel bremsen
Crash-Diäten reduzieren die Kalorienzufuhr oft drastisch. Kurzfristig verlierst du zwar Gewicht, aber du verlierst vor allem Wasser und Muskulatur. Dein Körper reagiert mit einem „Notfallmodus“, senkt den Grundumsatz und speichert danach mehr Fett – der klassische Jojo-Effekt. Studien zeigen, dass Personen nach solchen Diäten oft mehr Körperfett als zuvor besitzen.
Einseitige Diäten – wenn Vielfalt fehlt, fehlen auch Nährstoffe
Monodiäten wie „nur Ananas“, „nur Saft“, „nur Eiweiß“ führen fast immer zu Nährstoffdefiziten. Der Körper braucht jedoch eine Mischung aus Proteinen, Fetten, Kohlenhydraten, Vitaminen und Mineralstoffen. Einseitige Diäten können Müdigkeit, Schlafstörungen, Verdauungsprobleme und hormonelle Dysbalancen verursachen.
Fadendiäten – schnelle Ergebnisse, aber kein nachhaltiger Effekt
Viele Trend-Diäten versprechen schnelles Fettverlust-Wunder – oft ohne wissenschaftliche Grundlage. Sie verändern nichts an deinen langfristigen Routinen, weshalb Ergebnisse selten halten. Besonders problematisch sind Diäten, die Lebensmittelgruppen komplett verbieten oder extrem einschränken.
Diäten ohne ärztliche Begleitung – riskant und oft unnötig
Vor allem sehr restriktive oder medizinisch angelehnte Diäten (z. B. HCG-Diäten, Fastenkuren über mehrere Wochen) sollten nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Ohne Kontrolle können Mangelerscheinungen, Herz-Kreislauf-Belastungen und hormonelle Störungen auftreten.
Gesunde und nachhaltige Alternativen
Eine bessere Strategie ist ein moderater, langfristiger Ernährungsansatz, der alle Makronährstoffe abdeckt und keine verbietet. Dazu gehören:
abwechslungsreiche Lebensmittel
ausreichend Protein (für Sättigung & Muskelerhalt)
komplexe Kohlenhydrate
gesunde Fette
alltagstaugliche Mahlzeiten
keine extremen Verbote
Studien bestätigen, dass eine leichte Kalorienreduktion, kombiniert mit Krafttraining, langfristig die beste Methode für Fettabbau und Gesundheit ist.
Fazit – welche Diäten du meiden solltest
Vermeide Diäten, die
extrem kalorienarm sind,
nur aus wenigen Lebensmitteln bestehen,
schnelle Wunder versprechen,
oder ohne ärztliche Begleitung durchgeführt werden sollen.
Der Schlüssel zu einem gesunden Gewicht ist eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und ein Ansatz, den du ein Leben lang durchhalten kannst.he Grundlagen oder fehlende ärztliche Aufsicht erfordern, sollten vermieden werden. Stattdessen solltest du dich für einen ausgewogenen Ernährungsansatz entscheiden, der langfristig zu einer verbesserten Gesundheit und einem nachhaltigen Gewichtsverlust führt.



