Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Anbieter und Geltungsbereich
1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge über Dienstleistungen zwischen
Michael Christian Meyer
Müllerstraße 50
80469 München
E-Mail: mcm@michaelchristianmeyer.de
Telefon: +49 89 2155 4365
– nachfolgend „Trainer“ genannt – und seinen Kunden.
2. Die AGB gelten insbesondere für Personal Training, Online-Personal-Training, Ernährungsberatung, Körperanalysen, Trainings- und Ernährungsplanung sowie damit verbundene Coaching- und Beratungsleistungen.
3. Kunde im Sinne dieser AGB ist jede natürliche oder juristische Person, die mit dem Trainer einen Vertrag abschließt. Verbraucher ist jede natürliche Person, die den Vertrag überwiegend zu Zwecken abschließt, die weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
4. Maßgeblich ist die Fassung der AGB, die dem Kunden bei Abschluss des jeweiligen Vertrags zur Verfügung gestellt wurde. Änderungen dieser AGB gelten nicht automatisch für bereits bestehende Vertragsverhältnisse.
5. Abweichende Vereinbarungen haben Vorrang, wenn sie zwischen dem Trainer und dem Kunden ausdrücklich vereinbart wurden.
§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsumfang
1. Gegenstand des Vertrags ist die Erbringung der individuell vereinbarten Dienstleistung. Ein bestimmter sportlicher, gesundheitlicher, körperlicher oder wirtschaftlicher Erfolg wird nicht geschuldet.
2. Art, Inhalt, Umfang, Dauer, Ort und Häufigkeit der Leistungen ergeben sich aus der individuellen Vereinbarung, dem Angebot, der Buchungsbestätigung oder dem gewählten Leistungspaket.
3. Die Leistungen können insbesondere umfassen:
Personal Training beim Kunden zu Hause, im Büro, outdoor, im privaten Trainingsraum des Trainers oder an einem sonstigen vereinbarten Ort;
Online-Personal-Training und Online-Coaching per Video-Call;
Ernährungsberatung und Ernährungscoaching;
Körperanalysen und Fortschrittskontrollen;
Trainings-, Ernährungs- und Beweglichkeitsplanung;
Beratung zu Regeneration, Mobilität und Stressregulation.
4. Eine Trainingseinheit dauert grundsätzlich 60 Minuten, sofern keine andere Dauer vereinbart wurde.
5. Die Leistungen stellen keine ärztliche, heilkundliche, physiotherapeutische oder psychotherapeutische Behandlung dar. Diagnosen werden nicht gestellt. Die Ernährungsberatung ersetzt keine medizinisch indizierte Ernährungstherapie.
6. Der Trainer ist berechtigt, Trainingsinhalte, Übungen und Belastungssteuerung anzupassen, wenn dies aufgrund der Tagesform, des Trainingsfortschritts, gesundheitlicher Angaben, räumlicher Bedingungen oder aus Sicherheitsgründen sinnvoll erscheint.
§ 3 Vertragsschluss
1. Die Darstellung von Leistungen auf der Website stellt noch kein verbindliches Vertragsangebot dar.
2. Eine Anfrage kann insbesondere persönlich, telefonisch, per E-Mail, über ein Kontaktformular oder über WhatsApp erfolgen.
3. Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Trainer die Buchung ausdrücklich bestätigt, ein individuelles Angebot vom Kunden angenommen wird oder der Trainer mit Zustimmung des Kunden mit der Leistungserbringung beginnt.
4. Der Vertrag kann mündlich oder in Textform geschlossen werden. Eine eigenhändige Unterschrift ist nur erforderlich, wenn dies ausdrücklich vereinbart oder gesetzlich vorgeschrieben ist.
5. Die AGB werden dem Kunden vor Vertragsschluss zugänglich gemacht. Bei Buchungen per E-Mail oder Nachricht können sie als Link oder Dokument bereitgestellt werden.
6. Individuelle Angebote und Buchungsbestätigungen können ergänzende Regelungen enthalten. Bei Widersprüchen gehen individuell vereinbarte Regelungen diesen AGB vor.
§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen
1. Es gelten die Preise, die im individuellen Angebot, in der Buchungsbestätigung, im Vertrag oder in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden Preisliste vereinbart wurden.
2. Einzeltermine sind, sofern nichts anderes vereinbart wurde, spätestens zum vereinbarten Termin fällig.
3. Trainingspakete und sonstige Leistungspakete sind grundsätzlich vor Beginn des Pakets vollständig zu bezahlen, sofern keine andere Zahlungsweise vereinbart wurde.
4. Bei monatlichen Betreuungsmodellen ist der vereinbarte Monatsbeitrag jeweils im Voraus zu dem individuell festgelegten Fälligkeitstermin zu zahlen.
5. Die Zahlung erfolgt über die jeweils vereinbarte Zahlungsmethode, insbesondere per Überweisung, PayPal oder in bar.
6. Der Kunde gerät nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften in Zahlungsverzug. Der Trainer ist berechtigt, weitere Leistungen bis zum vollständigen Ausgleich fälliger Forderungen zurückzuhalten.
7. Dem Kunden können nur die gesetzlich zulässigen Verzugszinsen und tatsächlich entstandenen, erforderlichen Verzugskosten berechnet werden.
8. Aufrechnungsrechte stehen dem Kunden nur mit unbestrittenen, rechtskräftig festgestellten oder aus demselben Vertragsverhältnis stammenden Forderungen zu. Gesetzliche Zurückbehaltungsrechte bleiben unberührt.
§ 5 Fahrtkosten und zusätzliche Aufwendungen
1. Ob Fahrtkosten im vereinbarten Preis enthalten sind, ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder der Buchungsbestätigung.
2. Soweit zusätzliche Fahrtkosten berechnet werden, wird der Kunde hierüber vor Vertragsschluss informiert.
3. Eintrittsgelder, Raummieten, Gebühren für Schwimmbäder, Fitnessstudios, Sportanlagen oder andere externe Einrichtungen sind nicht im Honorar enthalten, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
4. Solche zusätzlichen Kosten werden nur erhoben, wenn sie vorab mit dem Kunden abgestimmt wurden.
§ 6 Terminvereinbarung
1. Termine werden individuell zwischen dem Trainer und dem Kunden vereinbart.
2. Ein Anspruch auf einen bestimmten Wochentag, eine bestimmte Uhrzeit, einen bestimmten Trainingsort oder eine bestimmte regelmäßige Terminfolge besteht nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
3. Der Kunde ist verpflichtet, pünktlich zum vereinbarten Termin zu erscheinen und bei Online-Terminen rechtzeitig die technischen Voraussetzungen herzustellen.
4. Verspätungen des Kunden führen grundsätzlich nicht zu einer Verlängerung der vereinbarten Einheit. Die Einheit endet zum ursprünglich vereinbarten Zeitpunkt, sofern der nachfolgende Terminplan des Trainers keine Verlängerung zulässt.
5. Verspätet sich der Trainer, wird die ausgefallene Zeit nachgeholt, an die Einheit angehängt oder anderweitig gutgeschrieben.
§ 7 Absage und Verschiebung durch den Kunden
1. Vereinbarte Termine können bis spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Beginn kostenfrei abgesagt oder verschoben werden. Entscheidend ist der rechtzeitige Zugang der Absage beim Trainer.
2. Wird ein Termin weniger als 24 Stunden vor Beginn abgesagt oder erscheint der Kunde nicht, kann der vereinbarte Preis für die Einheit berechnet beziehungsweise die Einheit von einem gebuchten Paket abgezogen werden, sofern der Termin nicht anderweitig vergeben werden konnte.
3. Der Trainer muss sich ersparte Aufwendungen sowie Einnahmen anrechnen lassen, die durch eine anderweitige Vergabe des Termins erzielt wurden oder böswillig nicht erzielt wurden.
4. Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
5. Das gilt grundsätzlich auch bei kurzfristiger Erkrankung oder anderen persönlichen Verhinderungsgründen. Eine abweichende Kulanzregelung im Einzelfall begründet keinen Anspruch auf eine entsprechende Behandlung zukünftiger Fälle.
6. Bei rechtzeitiger Absage wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin vereinbart. Ein Anspruch auf einen bestimmten Ersatztermin besteht nicht.
§ 8 Absage durch den Trainer
1. Kann der Trainer einen Termin wegen Krankheit, höherer Gewalt, unvorhersehbarer Ereignisse oder anderer nicht von ihm zu vertretender Umstände nicht durchführen, informiert er den Kunden so früh wie möglich.
2. Die ausgefallene Einheit wird nachgeholt, gutgeschrieben oder – sofern sie bereits einzeln bezahlt wurde und kein Ersatztermin zustande kommt – erstattet.
3. Weitergehende Ansprüche bestehen nur nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften und der Haftungsregelung in § 16.
4. Der Trainer ist berechtigt, eine Einheit abzubrechen oder nicht zu beginnen, wenn eine sichere Durchführung nicht möglich ist, der Kunde erkennbar unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Substanzen steht, erhebliche gesundheitliche Bedenken bestehen oder der Kunde sicherheitsrelevante Anweisungen wiederholt nicht befolgt.
§ 9 Trainingspakete und monatliche Modelle
1. Der Umfang eines Pakets sowie die Zahl und Dauer der enthaltenen Einheiten ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot oder der Buchungsbestätigung.
2. Die Gültigkeitsdauer eines Trainingspakets wird individuell im Angebot oder in der Buchungsbestätigung festgelegt. Fehlt eine ausdrückliche Vereinbarung, gelten die gesetzlichen Verjährungsregelungen.
3. Der Kunde ist dafür verantwortlich, Termine innerhalb des vereinbarten Gültigkeitszeitraums rechtzeitig anzufragen. Der Trainer wird angemessene Terminmöglichkeiten anbieten.
4. Kann eine Einheit aufgrund einer vom Trainer zu vertretenden Verhinderung nicht innerhalb des vereinbarten Zeitraums stattfinden, verlängert sich die Nutzungsdauer für diese Einheit angemessen.
5. Bei monatlichen Modellen müssen die enthaltenen Einheiten grundsätzlich innerhalb des jeweiligen Betreuungsmonats genutzt werden, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
6. Nicht genutzte Monatseinheiten werden nur dann übertragen, wenn dies individuell vereinbart wurde oder die Nichtnutzung vom Trainer zu vertreten ist.
7. Zusatztermine, die über den Umfang des gebuchten Pakets hinausgehen, werden nach vorheriger Absprache gesondert berechnet.
§ 10 Gutscheine
1. Gutscheine können für die darin bezeichneten Leistungen und innerhalb des angegebenen Gültigkeitszeitraums eingelöst werden.
2. Ist auf dem Gutschein keine wirksame kürzere Gültigkeitsdauer vereinbart, gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.
3. Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt drei Jahre und beginnt grundsätzlich mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist.
4. Eine Barauszahlung des Gutscheinwerts ist ausgeschlossen, soweit keine gesetzliche Verpflichtung zur Auszahlung besteht.
5. Reicht der Gutscheinwert für die gewählte Leistung nicht aus, ist der Differenzbetrag zu zahlen. Ein verbleibendes Restguthaben bleibt bis zum Ablauf der Gültigkeit erhalten.
6. Bei Verlust eines Gutscheins besteht ein Anspruch auf Ersatz nur, wenn der Gutschein eindeutig zugeordnet und seine Nichtverwendung nachvollzogen werden kann.
§ 11 Gesundheitszustand und Mitwirkungspflichten
1. Der Kunde ist verpflichtet, den Trainer vor Beginn der Leistungen vollständig und wahrheitsgemäß über Umstände zu informieren, die für eine sichere Trainings- oder Beratungsdurchführung relevant sein können.
2. Hierzu gehören insbesondere Erkrankungen, Verletzungen, Schmerzen, Operationen, Schwangerschaft, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Schwindel, Stoffwechselerkrankungen, Einnahme leistungs- oder belastungsrelevanter Medikamente sowie ärztlich angeordnete Einschränkungen.
3. Der Kunde ist verpflichtet, gesundheitliche Veränderungen und während einer Einheit auftretende Beschwerden unverzüglich mitzuteilen.
4. Bei Zweifeln an der gesundheitlichen Eignung kann der Trainer empfehlen oder verlangen, dass der Kunde die Teilnahme zuvor ärztlich abklären lässt. Bis zur Klärung kann die Durchführung belastender Übungen abgelehnt werden.
5. Der Kunde bleibt selbst dafür verantwortlich, erforderliche ärztliche Untersuchungen durchführen zu lassen und medizinische Empfehlungen zu beachten.
6. Das Verschweigen relevanter gesundheitlicher Informationen kann die sichere Gestaltung der Leistung erheblich beeinträchtigen.
7. Fragebögen und Anamnesebögen sind vollständig und wahrheitsgemäß auszufüllen. Änderungen sind dem Trainer mitzuteilen.
§ 12 Durchführung des Trainings
1. Der Kunde verpflichtet sich, den sicherheitsbezogenen Anweisungen des Trainers Folge zu leisten.
2. Der Kunde trägt geeignete Kleidung und geeignetes Schuhwerk und sorgt bei einem Training in seinen Räumen für eine ausreichend freie, sichere und geeignete Trainingsfläche.
3. Der Kunde verwendet Trainingsgeräte und sonstige Hilfsmittel nur entsprechend der Anleitung des Trainers.
4. Der Trainer kann Übungen jederzeit ändern, unterbrechen oder beenden, wenn die Durchführung aus fachlicher oder sicherheitsbezogener Sicht nicht vertretbar erscheint.
5. Der Kunde ist verpflichtet, Überforderung, Schmerzen, Unwohlsein, Schwindel oder sonstige ungewöhnliche Beschwerden sofort mitzuteilen.
6. Werden Minderjährige trainiert, ist vor Vertragsbeginn die Zustimmung der gesetzlichen Vertretungsberechtigten erforderlich.
§ 13 Outdoor-Training
1. Outdoor-Termine finden grundsätzlich bei geeigneten Wetter- und Umgebungsbedingungen statt.
2. Leichter Regen, Kälte oder Wärme führen nicht automatisch zur Absage eines Termins, sofern das Training sicher und zumutbar durchgeführt werden kann.
3. Bei Unwetter, Sturm, Glätte, extremer Hitze oder sonstigen Sicherheitsrisiken kann der Trainer den Termin an einen anderen Ort verlegen, als Online-Einheit durchführen oder verschieben.
4. Die konkrete Alternative wird nach Möglichkeit mit dem Kunden abgestimmt.
§ 14 Online-Coaching und technische Voraussetzungen
1. Online-Einheiten werden über den vereinbarten Video- oder Kommunikationsdienst, insbesondere FaceTime oder WhatsApp, durchgeführt.
2. Der Kunde sorgt für eine hinreichend stabile Internetverbindung, ein geeignetes Endgerät, eine funktionsfähige Kamera sowie einen sicheren und ausreichend beleuchteten Trainingsbereich.
3. Technische Störungen aufseiten des Kunden begründen grundsätzlich keinen Anspruch auf eine kostenlose Verlängerung oder Wiederholung, wenn die Leistung vom Trainer ordnungsgemäß angeboten werden konnte.
4. Bei erheblichen technischen Störungen aufseiten des Trainers wird die ausgefallene Zeit nachgeholt, gutgeschrieben oder ein Ersatztermin vereinbart.
5. Video-Calls und Online-Einheiten werden nicht aufgezeichnet, sofern nicht vorher eine gesonderte ausdrückliche Vereinbarung und gegebenenfalls erforderliche Einwilligung getroffen wurde.
6. Der Kunde darf Bild-, Ton- oder Videoaufnahmen einer Einheit nur mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung des Trainers anfertigen oder verbreiten.
§ 15 Ernährung und Körperanalyse
1. Ernährungsberatung und Ernährungsempfehlungen beruhen auf den vom Kunden bereitgestellten Angaben und dienen der allgemeinen Unterstützung bei Ernährung, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden.
2. Es werden keine Krankheiten diagnostiziert oder behandelt. Bei Erkrankungen, Essstörungen, Allergien, starken Unverträglichkeiten, Schwangerschaft oder medizinisch notwendigen Diäten muss der Kunde eine ärztliche oder entsprechend therapeutisch qualifizierte Fachperson einbeziehen.
3. Körperanalysewerte können aufgrund des verwendeten Messverfahrens, des Flüssigkeitshaushalts, der Tageszeit, der Nahrungsaufnahme, körperlicher Aktivität und weiterer Faktoren schwanken.
4. Messwerte stellen keine medizinische Diagnose dar. Der Trainer übernimmt keine Gewähr dafür, dass verschiedene Messgeräte oder Messzeitpunkte identische Ergebnisse liefern.
5. Empfehlungen beruhen auf dem jeweils aktuellen Kenntnisstand und den individuell mitgeteilten Umständen. Der Kunde bleibt für die Umsetzung und seine Lebensmittelauswahl selbst verantwortlich.
§ 16 Haftung
1. Der Trainer haftet unbeschränkt:
bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit;
für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen;
nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes;
soweit eine Garantie ausdrücklich übernommen wurde;
in sonstigen Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.
2. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet der Trainer für den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
3. Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Sach- und Vermögensschäden ausgeschlossen.
4. Die gesetzlichen Vorschriften über die Beweislast bleiben unberührt.
5. Der Trainer haftet nicht für Schäden, die darauf beruhen, dass der Kunde relevante gesundheitliche Informationen schuldhaft nicht, unvollständig oder unrichtig mitgeteilt, sicherheitsbezogene Anweisungen missachtet oder Übungen entgegen der Anleitung durchgeführt hat. Dies gilt nicht, soweit der Trainer den Schaden mitverursacht hat.
6. Persönliche Gegenstände des Kunden werden auf dessen eigene Verantwortung in Trainingsräume, Außenbereiche oder sonstige Trainingsorte eingebracht. Die Haftungsregelungen der Absätze 1 bis 3 bleiben unberührt.
7. Der Trainer schuldet keinen bestimmten Trainings-, Gewichts-, Muskelaufbau-, Leistungs- oder Ernährungsfortschritt.
§ 17 Haftung des Kunden
1. Der Kunde haftet nach den gesetzlichen Vorschriften für Schäden, die er schuldhaft am Eigentum des Trainers, an Trainingsgeräten, Räumen oder sonstigen überlassenen Gegenständen verursacht.
2. Eine Haftung besteht nicht für normale Abnutzung oder Schäden, die trotz ordnungsgemäßer und vertragsgemäßer Nutzung entstehen.
3. Der Kunde informiert den Trainer unverzüglich über entstandene Schäden oder Funktionsstörungen.
§ 18 Datenschutz und Vertraulichkeit
1. Personenbezogene Daten werden nach Maßgabe der gesetzlichen Datenschutzvorschriften und der auf der Website veröffentlichten Datenschutzerklärung verarbeitet.
2. Der Trainer behandelt ihm im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordene persönliche und gesundheitliche Informationen vertraulich.
3. Eine Weitergabe erfolgt nur, wenn hierfür eine gesetzliche Grundlage besteht, sie zur Vertragsdurchführung erforderlich ist oder der Kunde eingewilligt hat.
4. Die datenschutzrechtliche Einwilligung in die Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten, insbesondere Gesundheitsdaten, wird bei Bedarf gesondert eingeholt.
§ 19 Vertragslaufzeit und ordentliche Kündigung
1. Einzeltermine und Pakete enden mit vollständiger Erbringung der vereinbarten Leistungen, ohne dass es einer Kündigung bedarf.
2. Für Verträge mit einer ausdrücklich vereinbarten festen Laufzeit gelten die im Angebot oder Vertrag genannten Laufzeit- und Kündigungsregelungen.
3. Unbefristete monatliche Betreuungsverträge können von beiden Parteien mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende des jeweiligen monatlichen Abrechnungszeitraums gekündigt werden, sofern keine andere zulässige Regelung individuell vereinbart wurde.
4. Die Kündigung kann in Textform, insbesondere per E-Mail, erklärt werden.
5. Bis zur Beendigung des Vertrags bereits vereinbarte und bezahlte Leistungen können grundsätzlich noch genutzt werden.
6. Im Voraus gezahlte Beträge für Leistungen, die nach wirksamer Vertragsbeendigung nicht mehr erbracht werden, werden anteilig erstattet, soweit kein gesetzlicher oder vertraglicher Vergütungsanspruch des Trainers besteht.
7. Soweit ein Paketpreis auf einem Preisnachlass gegenüber dem Einzelpreis beruht und der Kunde den Vertrag vor vollständiger Nutzung ohne vom Trainer zu vertretenden wichtigen Grund beendet, dürfen bereits in Anspruch genommene Einheiten zum bei Vertragsschluss geltenden Einzelpreis abgerechnet werden. Ein verbleibendes Guthaben wird erstattet. Die Neuberechnung darf nicht zu einer höheren Gesamtforderung als dem ursprünglich vereinbarten Paketpreis führen.
8. Bereits entstandene Ansprüche bleiben von der Kündigung unberührt.
§ 20 Außerordentliche Kündigung
1. Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
2. Ein wichtiger Grund kann insbesondere vorliegen, wenn:
eine Partei wiederholt erhebliche Vertragspflichten verletzt;
der Kunde trotz Mahnung fällige Zahlungen nicht leistet;
der Kunde relevante Sicherheitsanweisungen wiederholt missachtet;
der Kunde den Trainer beleidigt, bedroht oder körperlich angreift;
eine weitere Zusammenarbeit aufgrund schwerwiegender gesundheitlicher oder sonstiger Umstände nicht verantwortbar oder unzumutbar ist.
3. Soweit die Pflichtverletzung behoben werden kann, ist grundsätzlich zunächst eine angemessene Frist zur Abhilfe oder eine Abmahnung erforderlich. Dies gilt nicht, wenn eine sofortige Kündigung unter Berücksichtigung der beiderseitigen Interessen gerechtfertigt ist.
4. Noch nicht erbrachte, im Voraus bezahlte Leistungen werden nach Beendigung anteilig abgerechnet. Schadensersatz- und Vergütungsansprüche aufgrund der Vertragsverletzung bleiben unberührt.
§ 21 Urheber- und Nutzungsrechte
1. Vom Trainer bereitgestellte Trainingspläne, Ernährungsunterlagen, Texte, Videos, Konzepte, Grafiken und sonstige Materialien sind urheberrechtlich geschützt, soweit sie die hierfür erforderlichen Voraussetzungen erfüllen.
2. Die Unterlagen dürfen vom Kunden ausschließlich für eigene private Zwecke verwendet werden.
3. Eine Weitergabe, Veröffentlichung, Vervielfältigung, gewerbliche Nutzung oder Bereitstellung an Dritte ist ohne vorherige Zustimmung des Trainers nicht gestattet.
4. Gesetzlich zulässige Nutzungen bleiben unberührt.
§ 22 Verbraucherwiderruf
1. Verbrauchern kann bei Fernabsatzverträgen und außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zustehen.
2. Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung, die dem Kunden bei einem widerrufsfähigen Vertrag zur Verfügung gestellt wird.
3. Soll die Dienstleistung auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden bereits während der Widerrufsfrist beginnen, kann der Kunde verpflichtet sein, im Falle eines Widerrufs Wertersatz für die bis dahin ordnungsgemäß erbrachten Leistungen zu leisten.
4. Das gesetzliche Widerrufsrecht und seine gesetzlichen Ausnahmen werden durch diese AGB nicht eingeschränkt.
§ 23 Schlussbestimmungen
1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Vorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen wird.
2. Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist München ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis.
3. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
4. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
Stand: August 2026
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Verbraucher haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie mich
Michael Christian Meyer
Müllerstraße 50
80469 München
Deutschland
Telefon: +49 89 2155 4365
E-Mail: mcm@michaelchristianmeyer.de
mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. per Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss informieren, diesen Vertrag zu widerrufen.
Sie können dafür das unten stehende Muster-Widerrufsformular verwenden. Die Verwendung ist jedoch nicht vorgeschrieben.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt es, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, erstatte ich Ihnen alle Zahlungen, die ich von Ihnen erhalten habe, einschließlich etwaiger Lieferkosten (mit Ausnahme zusätzlicher Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von mir angebotene günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf bei mir eingegangen ist.
Für diese Rückzahlung verwende ich dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Zahlung eingesetzt haben, sofern mit Ihnen nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Ihnen werden wegen dieser Rückzahlung keine Entgelte berechnet.
Vorzeitiger Beginn der Dienstleistung
Wenn Sie ausdrücklich verlangen, dass die Dienstleistung bereits während der Widerrufsfrist beginnen soll, erklären Sie sich damit einverstanden, dass ich vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginne.
Widerrufen Sie den Vertrag, nachdem die Dienstleistung auf Ihren ausdrücklichen Wunsch bereits begonnen hat, haben Sie einen angemessenen Betrag zu zahlen.
Dieser entspricht dem Anteil der bis zum Zeitpunkt des Widerrufs bereits erbrachten Leistungen im Verhältnis zum Gesamtumfang der vertraglich vereinbarten Leistungen.
Ihr Widerrufsrecht erlischt bei Dienstleistungen vollständig, wenn die Leistung vollständig erbracht wurde und ich mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen habe, nachdem Sie
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ausdrücklich zugestimmt haben, dass ich vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung beginne, und
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bestätigt haben, dass Sie wissen, dass Ihr Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung erlischt.
Muster-Widerrufsformular
Sie können für Ihren Widerruf den folgenden Text kopieren, ausfüllen und per E-Mail oder Post an mich senden. Die Verwendung dieses Formulars ist nicht vorgeschrieben.
An:
Michael Christian Meyer
Müllerstraße 50
80469 München
E-Mail: mcm@michaelchristianmeyer.de
Hiermit widerrufe ich den von mir abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung:
Bestellt am:
Name des Verbrauchers:
Anschrift des Verbrauchers:
Datum:
Unterschrift des Verbrauchers – nur bei Mitteilung auf Papier:
Die handschriftliche Unterschrift darf weiterhin nur bei einer Mitteilung auf Papier verlangt werden. Ein Widerruf per E-Mail ist ohne Unterschrift möglich.