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Brusttraining für Anfänger: Die effektivsten Übungen für einen starken Oberkörper

  • Autorenbild: Michael Christian Meyer
    Michael Christian Meyer
  • 13. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Ein gezieltes Brusttraining ist nicht nur eine Frage der Optik. Eine gut trainierte Brustmuskulatur unterstützt Drückbewegungen im Alltag, verbessert die Haltung und entlastet Schultern sowie Nacken. Gerade für Anfänger:innen ist es wichtig, mit den richtigen Grundlagen zu starten, um Fortschritte zu erzielen und Überlastungen zu vermeiden. Dieser Artikel zeigt dir, wie Brusttraining sinnvoll aufgebaut ist, welche Übungen sich für den Einstieg eignen und worauf du besonders achten solltest.


Brusttraining für Anfänger: Mann führt Liegestütze im Fitnessstudio mit sauberer Technik aus

Foto: Gordon Cowie/Unsplash


Warum Brusttraining für Anfänger sinnvoll ist


Die Brustmuskulatur ist an nahezu allen Druckbewegungen beteiligt – vom Liegestütz bis zum Heben schwerer Gegenstände. Ein ausgewogenes Brusttraining verbessert die Kraft im Oberkörper, unterstützt eine aufrechte Haltung und schafft die Basis für weiterführendes Krafttraining. Wer von Beginn an sauber trainiert, profitiert langfristig von mehr Stabilität, besserer Körperkontrolle und einer geringeren Verletzungsanfälligkeit.


Was Anfänger:innen beim Brusttraining beachten sollten


Einsteiger:innen machen häufig den Fehler, zu schnell zu viel zu wollen. Entscheidend sind nicht schwere Gewichte oder viele Übungen, sondern kontrollierte Bewegungen, saubere Technik und ein sinnvoller Trainingsumfang.


Wichtige Grundprinzipien:


  • Qualität vor Quantität

  • Volle Kontrolle über die Bewegung

  • Gleichmäßige Spannung statt Schwung

  • Ausreichende Pausen zwischen den Trainingstagen


Zwei bis drei Einheiten pro Woche reichen völlig aus, um Fortschritte zu erzielen.


Die besten Brustübungen für Anfänger:innen


Liegestütze (klassisch oder erleichtert)


Liegestütze sind die Basis für jedes Brusttraining und lassen sich ideal an das eigene Fitnesslevel anpassen.


Ausführung:

Hände etwas breiter als schulterbreit aufsetzen, Körper bildet eine gerade Linie. Brust kontrolliert Richtung Boden senken und aktiv wieder hochdrücken.


Erleichterung:

Knie am Boden ablegen oder Hände erhöht auf einer Bank oder Box platzieren.


Enge Liegestütze


Diese Variante verlagert den Fokus stärker auf Brustmitte und Trizeps.


Ausführung:

Hände etwas enger positionieren, Ellbogen nah am Körper führen und die Bewegung langsam kontrollieren.


Brustdrücken mit Widerstandsband


Ideal für Anfänger:innen, die gelenkschonend trainieren oder zu Hause starten möchten.


Ausführung:

Widerstandsband hinter dem Rücken fixieren, Arme nach vorne drücken, Spannung kurz halten und langsam zurückführen. Die Spannung steigt kontinuierlich – das schult Muskelkontrolle und Körpergefühl.


Floor Press mit Kurzhanteln


Eine sichere Alternative zum klassischen Bankdrücken.


Ausführung:

Rückenlage am Boden, Ellbogen liegen auf. Hanteln senkrecht nach oben drücken und kontrolliert absenken. Der Boden begrenzt die Bewegung und schützt die Schultergelenke.


Wie viele Wiederholungen sind optimal?


Für Anfänger:innen gilt:


  • 2–3 Sätze pro Übung

  • 8–12 saubere Wiederholungen

  • Letzte Wiederholungen fordernd, aber technisch sauber


Mehr ist nicht nötig. Fortschritt entsteht durch Kontinuität, nicht durch Erschöpfung.


Typische Fehler beim Brusttraining vermeiden


Ein häufiger Fehler ist zu hohes Gewicht. Das führt zu schlechter Technik und verlagert die Belastung auf Schultern und Arme. Auch zu schnelle Bewegungen oder fehlende Körperspannung reduzieren den Trainingseffekt deutlich.


Ein weiterer Punkt: Brusttraining sollte immer Teil eines ausgewogenen Oberkörpertrainings sein. Rücken- und Schulterübungen sind wichtig, um muskuläre Dysbalancen zu vermeiden.


Trainer-Einordnung


Ein effektives Brusttraining entsteht nicht durch möglichst viele Übungen, sondern durch saubere Grundbewegungen, kontrollierte Spannung und ausreichende Erholung. Wer diese Basics beherrscht, baut nachhaltig Kraft auf, verbessert seine Haltung und minimiert das Verletzungsrisiko – unabhängig vom Trainingsort oder Equipment.


Fazit


Brusttraining für Anfänger muss weder kompliziert noch zeitintensiv sein. Mit wenigen, gut gewählten Übungen, sauberer Technik und einem realistischen Trainingsrhythmus lassen sich schnell spürbare Fortschritte erzielen. Entscheidend ist ein strukturierter Einstieg, der langfristig funktioniert. Wenn du dein Training gezielt aufbauen und von Anfang an korrekt umsetzen möchtest, findest du weitere Informationen auf meiner Seite als Personal Trainer in München.

Über mich

Personal Trainer Michael Christian Meyer aus München – Portrait im Footer-Bereich.

Ich bin Michael Christian Meyer, Personal Trainer in München & Ernährungscoach. Ich begleite dich auf deinem Weg zu einem langfristig gesunden, kraftvollen und genussvollen Leben – mit individuell abgestimmten Trainingsprogrammen, Ernährungsberatung und Methoden zur mentalen Stärke.

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